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Freundlich. Hell. Praktisch.
Veröffentlicht am: 20.02.2026, Lesedauer: 4 Minuten
Mehr Raum für Frische, Handwerk und Begegnung
Das neue Erscheinungsbild beginnt bereits von außen: Das frühere Lindgrün der Fassade wich einem warmen Weiß. Bodentiefe Fensterelemente geben nun freien Blick auf den modernisierten Laden und die 4,6 laufenden Meter lange SIRIUS®3 Bedientheke. Das einladende Portal wird links von einer Aktionstafel und rechts vom markanten Rhabek-Logo gerahmt. Im Inneren erinnert bewusst nichts mehr an den früheren Verkaufsraum. Die alte Theke mit stiller Kühlung und die in die Jahre gekommene Kälteanlage wurden vollständig ersetzt. Gleichzeitig wurde die Produktionsfläche erweitert – dadurch gewann auch der Verkaufsraum deutlich an Tiefe und Großzügigkeit. „Früher mussten Kunden oft auf der Straße warten“, erinnert sich Florian Rhabek. Heute gibt es ausreichend Platz – sowohl für wartende Kundinnen und Kunden als auch für Gäste, die vor Ort essen möchten. Drei Stehplätze am Fenster und ein kleines Stüberl mit acht Sitzplätzen laden zum Verweilen ein. Die Oberflächen von Sitzbank und Stehtisch greifen dabei die Struktur eines Hackklotzes auf – ein subtiler Verweis auf das Handwerk.
Handwerk sichtbar gemacht
Frische und Transparenz stehen im Mittelpunkt des neuen Konzepts. Die Auslage ist näher an den Kunden gerückt. Fleisch wird stets einsehbar und mit Blickkontakt geschnitten – immer von dem Stück, das der Kunde auswählt.
„Der Kunde ist König, wir erfüllen nahezu alle Wünsche“, betont Florian Rhabek.
Warme Speisen wie Leberkäse, Braten, Fleischlaberl oder Schnitzel werden energieeffizient auf zwei beheizten Platten warmgehalten – stilvoll präsentiert in gusseisernen Kasserollen. Seitlich ergänzt ein gekühlter Glasschrank das Angebot um weitere Spezialitäten. Auch küchenfertige und gekochte Produkte gewinnen an Bedeutung: Beuschel, Gulasch, Leberknödel oder Rindsragout sind stark gefragt. Diese sowie vakuumierte Wurstspezialitäten, Eier, Senfspezialitäten und eingelegte Köstlichkeiten werden im offenen SB-Kühlregal
TopSpot MIO+ angeboten – direkt angegliedert an die Bedientheke.
Effiziente Abläufe hinter den Kulissen
Kurze Wege und stets den Kunden im Blick – auch das war eine zentrale Anforderung beim Umbau. Die Rückwand wurde an zwei Stellen geöffnet und bietet direkte Zugänge zu Kühlhäusern und Küche. Dort entstehen täglich zwischen 300 und 350 Jausensemmeln – an Samstagen kommen zusätzlich 70 bis 100 Mittagsgerichte hinzu. Die Semmeln stammen vom Bäcker nebenan, dessen Geschäft von der Familie verpachtet wird. Beide Betriebe profitieren von der gemeinsamen Kundenfrequenz.
Regionalität als gelebtes Prinzip
Mit rund 2.700 Einwohnern verfügt Puchberg über zwei Fleischereien – eine bemerkenswerte Dichte. Florian Rhabek schlachtet Rinder regionaler Landwirte vor Ort, Schweinehälften werden von einer Lohnschlachterei geliefert.
„Wir machen möglichst alles selber“, sagt er.
Besonders bekannt ist die Fleischerei für ihr Geselchtes aus dem Holzrauch. Der Ofen wird – wie schon zu Zeiten der Großeltern – mit Buchenholz und Sägespänen betrieben. Als passionierter Jäger ergänzt Florian Rhabek das Sortiment zudem um frisches Wildfleisch und geräucherte Wildwürste.
Ein Laden, der Haltung zeigt
Der Umsatz ist seit der Wiedereröffnung im Juli – trotz allgemeiner Kaufzurückhaltung – gestiegen. Das neue Konzept überzeugt Stammkunden ebenso wie neu gewonnene Kundschaft.
Die Fleischerei Rhabek zeigt eindrucksvoll, wie Tradition und modernes Ladenkonzept harmonisch zusammenfinden können: freundlich im Auftreten, hell in der Gestaltung und praktisch in der Umsetzung.
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